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Rauchverbot
- Von Norman Wnuck
- Veröffentlicht 12.09.07
- Politik und Gesellschaft
- Nicht beurteilt
Norman Wnuck
Eine kleine Biographie wird in den nächsten Tagen folgen, sobald ich über mehr Zeit verfüge.
Alle Artikel von Norman Wnuck anzeigenHeute Morgen habe ich wieder die Auswirkungen des Rauchverbots erlebt: Vor den einigen Cafés, Bäckereien mit Stehtischen, Ämtern und Schulen drängten sich die jungen Menschen und andere Raucher, um ihre Glimmstengel in die Tiefen des Körpers zu ziehen. Kein sehr schönes Bild, aber so sah es doch auch schon aus, das Rauchen vor mehr als einem Jahr auf Schulhöfen allgemein verboten wurden. Tausende Anwohner beschwerten sich damals und tun es noch heute.
Ist es das, was ihr erreichen wolltet? Ich glaube nicht. Eher ein bitterer Nachgeschmack zum neuen Gesetz. Und ändern wird sich da nichts. Es wird sich eher noch verschlimmern, sobald es allen Gastronomien verboten sein wird, Raucher mit Nichtrauchern zu mischen. Oder ist es schon so weit?
Ich selbst habe es mal ausprobiert, sonntags im Viertel zu frühstücken, ohne zwischendurch zu rauchen - es ist grausam, eine Farce.
In Österreich wird das ganze ab Januar 2008 so geregelt:
"Der entsprechende Gesetzesentwurf sieht vor, dass sich Gastronomiebetriebe mit weniger als einer Fläche von 75 Quadratmetern entscheiden müssen, ob sie zur Gänze Raucherlokal oder rauchfrei sein wollen. Größere Lokale müssen Raucher und Nichtraucher verpflichtend räumlich trennen. Ein generelles Rauchverbot hätte vor allem kleinere Betriebe aus baulichen Gründen vor Existenzprobleme gestellt."
Fein, dann sollte man doch alles nicht so schwarz sehen. Denn eigentlich hat sich auch nicht so viel für uns geändert. Und es wird immer so sein, dass verbotene Dinge reizbarer werden.




